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LATTENROSTE

Die richtige Abstimmung von Matratze und Lattenrost/Unterfederung ist ein entscheidender Faktor für gesunden und erholsamen Schlaf. Wobei wir der Meinung sind, dass - außer in ganz wenigen Fällen - der Lattenrost eine unbequeme Matratze auch nicht wirklich zu einer tollen Schlafstatt machen kann (genauso wenig übrigens wie eine Auflage oder neudeutsch "Topper" von 4-6cm eine brettharte Matratze bequem macht oder das Problem "kuhlende Matratze" löst).
Die meisten Matratzen-Hersteller gewähren nur eine Garantie bei Verwendung eines Lattenrostes mit mindestens 28 federnde Leisten bzw. einem Leistenabstand von 3-4cm. Und das macht auch Sinn, denn sonst quillen die Materialien durch die übergroßen Lücken wie der Teig durchs Spätzlesieb.

Rollroste und starre Lattenroste mit "Brettern" ...

... sind bei vielen Händlern und Herstellern verpönt. Wir missionieren da nicht an Sie hin. Es ergeben sich, wenn die Matratze nicht gar so hoch ist, zwei völlig unterschiedliche Arten von Liegegefühl. Jeder, der gern weitestgehend beruhigt auf starren Brettern schlafen möchte, hat dafür unseren Segen (und zwar mehr Segen, als die auch des Öfteren angefragte Kombination von Rosshaar und/oder Kokos versteifter Matratze auf federndem Lattenrost, was unserer Meinung nach an den exponierten Stellen zu viel Druck führt, weshalb wir lieber nach dem passenden Einsinken beruhigen/stabilisieren). Das Einzige, was wir Ihnen ans Herz legen möchten, ist, dass uns alle Bauchschläfer, die meinen, sie müssen "gaaaanz hart" schlafen für eine ausführliche Beratung anrufen, denn Frau Leue war selbst lange genug Bauchschläfer mit LWS- und Schulter-Nacken-Problemen und berät da wirklich mit Herz und Hirn. Und alle Seitschläfer sollten bitte darauf achten, dass sie mit Ihrer Schulter nicht auf harten, unbeweglichen Widerstand stoßen, weil z.B. die Matratze zu niedrig gewählt ist bei Verwendung eines starren Lattenrostes.

Klassische Lattenroste mit nach oben leicht gewölbten und federnden Leisten ...

... ist die am weitesten verbreitete Art der Unterfederung. Unser Meinung nach zwar nicht das Optimum, aber vom Preis her nicht so aufwändig wie Teller-/Modul-Roste oder die auf Latexbahnen gelagerten Modelle.
Die Anzahl der Leisten sollte nicht blenden, denn die Qualität des Holzes, der Verleimung und die Lagerung der Leisten ist von großer Bedeutung für die (dauerhafte) Federleistung: Sie können Roste mit 42 Leisten für 200 Euro weniger bekommen als einen mit 26 Leisten!
Warum nicht optimal? Drücken Sie doch mal mittig auf eine federnde, vorgespannte Leiste: im besten Fall geht die Vorwölbung weg und die Leiste wird gerade. Im schlimmsten Fall liegen Sie in einer Kuhle - das geht bei schlechten Leisten bzw. Lagerung der Leisten, hohem Gewicht in Zusammenspiel mit einer niedrigen Matratze oder einer mit niedrigem Raumgewicht - auch schon bei 90cm Breite! Das Liegegefühl über die Breite gesehen ist vom Rand zu Mitte recht unterschiedlich. Die oftmals sogar ausgelobten Mittelgurte mildern das Dilemma, das bei guten Lattenrosten von Haus aus weniger "dramatisch" ist, weshalb bei diesen Lattenrosten dann auch der Mittelgurt weggelassen werden kann.

Zur Breite: ab 140cm Bettbreite sollte, wenn man zu zweit schläft oder man eher schwer ist und die Matratze eher niedrig, auf einen durchgehenden klassischen Lattenrost verzichtet werden. Nähere Erklärungen dazu finden Sie hier: Schlafen auf 140cm Bettbreite
Bei 120er Bettbreite sollten die Leisten innen liegen, wie bei dem superstabilen FR5 von Selecta.

Im Einzel- oder Doppelbett raten wir zu einer Lagerung der Leisten, die bis an die Außenkante der Außenholme heranreicht, damit es auch in der Mitte des Bettes etwas federt.

Die individuell regulierbare Körperunterstützung mit "Schieberchen" in der Hüftzone finden wir lange nicht so toll, wie die, die mit "Aufstellerchen" funktioniert, wie bei dem FR7 von Selecta aus dem Hause Röwa, denn die Schieberchen verschieben sich durch die Schlafbewegungen. Die Aufstellerchen bieten zwar nur "härter" und "weicher" bleiben aber dafür stehen und machen einen Spitzenjob.

Die Schulterzone sollte weicher sein als der Rest der Unterfederung. Und wieder macht der oben schon erwähnte FR7 von Selecta da unserer Meinung nach den besten Job, da die Leisten hier innen und viel weicher gelagert sind als im Rest der Unterfederung und somit bis unter die Außenholme ausweichen können. Das funktioniert unserer Meinung nach sogar noch besser als bei den gepolsterten Schulterzonen wie z.B. beim Röwa Legra oder dem dormiente Deluxe.
Noch mehr Ausweichmöglichkeit für die Schulter (unserer Meinung nach fast schon ein bisschen zu viel und wir waren sehr froh über das Bild in der Ökotest 12/2012, das endlich mal gezeigt hat, dass ein leichtes Ansteigen der Wirbelsäule ab Brustwirbel in Seitlage durchaus "normal" und "richtig" ist, weil nämlich viele Werbebilder suggerieren, dass man fast bis zum Hals einsinken muss für "optimal") bietet das neue System von dormiente - Physioform S.
Eine ausgeprägte Taille und/oder Hohlkreuz  führt bei vielen Menschen zu einem Knick im Lordosebereich, weil die Hüfte unverhältnismäßig tief einsinkt. Oft geht das mit dem Gefühl einher, dass die Schulter nicht genug einsinkt. dormiente und einige andere Hersteller haben Lattenroste entwickelt, bei denen man die Latten-Elemente im Lordose-Bereich anheben kann. Ein echter Problemlöser für Menschen, die sehr gerade im Bett liegen, also nicht "von schief nach quer" und auch für Bauchschläfer, die (noch) nicht aufhören können oder wollen und bei dieser wirklich recht problematischen Schlafhaltung bleiben (müssen) ist der Classic Natural Lordosis.

Teller-Roste oder Modul-Unterfederungen ...

... sind leider (noch) nicht so weit verbreitet, wie sie unserer Meinung nach toll sind. Wir glauben, das liegt vor allem am Preis, den diese Rahmen haben, wenn sie denn auch richtig gut gebaut sind. An den Eckdaten kann es jedenfalls nicht liegen. Bei Tellerrosten sind 4-7 Feder-Module auf relativ starren Leisten pro Reihe montiert. Auf 200cm Länge sind etwa ein Dutzend Reihen. Jeder Teller kann individuell nachgeben und hat einen Federweg ab 2cm. Es gibt mehr oder weniger intelligent gestaltete Modul-Unterfederungen. Unserer Meinung nach macht Froli da einen super Job: es wird mitnichten "super-schaukelig" im Bett, die einzelnen Module können auch noch eingestellt werden, man schrappt nicht auf irgendwelche Querträger, die vor Ende des Federwegs eingebastelt sind, Froli hat ausgezeichnete Kompetenzen im Kunststoff-Bereich und auch ökologische Ambitionen.
Sehr sehr gern empfehlen wir die Modul-Unterfederungen auch bei Überbreiten von 120cm/140cm oder sehr gewichtigen Schläfern, denn hier "kuhlen" sie, aufgrund der ziemlich starren Basis-Latten unter den Modulen, weniger als bei einem herkömmlichen Lattenrost.

Auf Latexbahnen gelagerte Feder- oder starre Leisten ...

... sind ein Unterfederungs-System, das wohl ursprünglich in der Schweiz erfunden wurde. Die Liegefläche ist sowohl in Längsrichtung als auch in der Breite immer eben, elastisch und stützend. Die Idee ist denkbar einfach: Leisten übertragen den Druck des Schläfergewichts auf Latexbahnen, die, dem Druck entsprechend, nachgeben. Hüsler-Nest und Samina sind die bekanntesten Hersteller dieser Art der Unterfederung. Baumberger Schlafkomfort arbeitet - ähnlich wie Hüsler Nest -  mit starren Leisten. Anders als Hüsler sind die Leisten von Baumberger Schlafkomfort nicht verklebt, was uns sehr sympathisch ist. Das System von Baumberger Schlafkomfort (das in 2012 eine Umfirmierung erfährt und deshalb nicht auf der Seite von Baumberger Schlafkomfort zu finden ist), ist unbekannter, weniger aufwändig und preisgünstiger als das Hüsler Nest.
Unsere Meinung: trotz des möglichen Federwegs von bis zu 7cm nicht ganz so anschmiegsam wie eine Teller- oder Modul-Unterfederung, wirklich ..... kostenintensiv (um nicht "teuer" zu sagen), dafür so öko wie möglich und ein wirklich sinniges System. Einziger wirklicher Knackpunkt ist die Aufbauhöhe: satte 14cm! Eine Einlegetiefe von mindestens 15, besser 17cm ist also nötig!

Die Boxspring-Unterfederungen ...

... sind eine Federkern- oder Taschenfederkern-Matratze, die unter der Matratze, auf der man selbst liegt zu liegen kommt. Da sehr viele Menschen das Liegegefühl von Betten mit Boxspring-Unterbau lieben und so schlafen möchten, aber ihr Bett nicht gleich komplett erneuern möchten, gibt es nun Boxspring-Unterfederungen, die in (fast) jedes herkömmliche Bett passen.

Verstellbare Unterfederungen ...

... bedeutet, dass man Kopf-, Rücken-, Bein-Teil oder aber den Bettkastenzugang manuell oder motorisch in andere Positionen bringen kann. Wir haben beobachtet, dass manuelle Verstellmöglichkeiten nur selten genutzt werden und beraten dazu höchstens bei dauerhaft bestehenden Problemen wie Sodbrennen, Knieschmerzen, Durchblutungsstörungen, Venenleiden usw... Wobei gesagt werden muss, dass es bei der ständigen Hochlagerung dann sowohl im Skelett als auch in der Matratze zu Knickpunkten kommt, die in der Regel zu weiteren Problemen führen wie Verspannungen beim Menschen und vorschnelle Abnutzung bei der Matratze.
Menschen, die gern im Bett lesen oder fernsehen, empfehlen wir eher einen Motorrost, weil man da nicht mehr aus dem Bett krabbeln und herumwerkeln muss, wenn man doch eigentlich nur noch das Licht löschen möchte.
Da wir keine großen Fans von zugepackten Bettkästen sind, die die Durchlüftung des Bettes arg beeinträchtigen und in Folge zu Stockflecken führen können und es zudem immer schwieriger wird, eine wirklich schöne Unterfederung mit Bettkastenfunktion zu finden, sind wir hier noch (etwas langsam) auf der Suche nach einem passenden Modell.
Bei Motorrahmen sollten Sie darauf achten, dass es auf jeden Fall eine Notabsenkung gibt, die auch dann noch funktioniert, wenn der Motor aus irgendwelchen Gründen den Dienst quittiert hat.

für 140cm Bettbreite allein und normalgewichtig ...

für 140cm Bettbreite (2x70cm) zu zweit oder eher schwer ...

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